Diakonie ist der Dienst am Menschen im Auftrag Gottes. Dies schließt auch die geistliche Hilfe ein, z.B. durch Besuche, besondere Gottesdienste, Gebet um Heilung.

Aber auch die materielle Hilfe gehörte von Anfang der Kirche an zur Diakonie. In der Kirchengemeinde führen wir dazu durch:

- Zweimal im Jahr im Haussammlung für das Diakonische Werk

- Zweimal im Jahr die Altkleidersammlung für das Sozialwerk Spangenberg, Mitglied im Diakonischen Werk.

- Die Kollekten am Ausgang in den Gottesdiensten dienen verschiedenen, meist diakonischen Zwecken, die jeweils abgekündigt werden.

- Zur Weihnachtszeit wird in besonderer Weise für “Brot für die Welt” gesammelt.

Wenn zuvor Spenden für diesen Zweck gegeben werden, kann auch in Einzelfällen eine materielle Unterstützung an Bedürftige erfolgen,

z.B. die Unterstützung von denjenigen Konfirmandinnen und Konfirmanden aus geringverdienenden Familien, damit auch sie an einer christlichen Freizeit teilnehmen können.

 

 

Diakonische Einrichtungen, die in Oberlauringen und Stadtlauringen tätig sind:

Das “Haus Gottesgüte”, eine Einrichtung der Jugend- und Behindertenhilfe im Diakonischen Werk.

Der “Grunelius-Kindergarten” für alle Klein- und Kindergartenkinder sowie Schulbetreuung. Er feiert dieses Jahr sein 40jähriges Bestehen.

Die Diakoniestation kommt vor Ort mit ihren Pflegekräften.

In privater Trägerschaft, aber eng mit der Pfarrstelle verbunden bezüglich der geistlichen Betreuung, sind die Seniorenheime Friedreichsheim in Stadtlauringen und Barockschloß Birnfeld in Birnfeld.

 

1. Timotheus 6, 7-12: Paulus zum Umgang mit dem Reichtum (Neue Evangelistische Übersetzung):

Was haben wir denn in die Welt mitgebracht? Nichts!

Und wir werden auch nichts mitnehmen können, wenn wir sie verlassen.

Wenn wir also Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen.

Wer unbedingt reich werden will, wird sich in einem Netz von Versuchungen verfangen und allen möglichen unsinnigen und schädlichen Wünschen erliegen, die einen Menschen zugrunde richten und ins Verderben stürzen.

Denn die Liebe zum Geld ist eine Wurzel für alles Böse.

Manche sind ihr so verfallen, dass sie vom Glauben abgeirrt sind und sich selbst die schlimmsten Qualen bereitet haben.

Aber du, als Mann Gottes (an Timotheus, seinen Freund, gerichtet), fliehe vor alldem.

Strebe dagegen nach Gerechtigkeit, Ehrfurcht vor Gott, Glauben, Liebe, Standhaftigkeit und Freundlichkeit.

Kämpfe den guten Kampf, der zu einem Leben im Glauben gehört, und ergeife das ewige Leben, zu dem Gott dich berufen hat und für das du vor vielen Zeugen das gute Bekenntnis abgelegt hast.

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Tipp von Pfarrer Hild:

Eine besonders (immateriell) bereichernde Erfahrung ist für mich die Patenschaft für ein indisches Mädchen über das Hilfswerk Compassion. Das Kind geht dort in die von Compassion betriebene Schule bzw. Betreuungseinrichtung. Es lernt lesen und schreiben und hört von Gottes Liebe zu ihr. In diesem Hilfswerk ist für mich die Verbindung von Glaubensvermittlung und tätiger Hilfe zur Selbsthilfe genial gelöst. Ich freue mich schon jedesmal auf einen neuen Brief meines Patenkinds, merke den Segen durch sein Gebet für meine Familie und sie freut sich über mein Gebet und Briefe und die materielle/Bildungs-Hilfe und die Frohe Botschaft über Compassion.

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